Schulferien
Ganztägige Schulferien.
Clubkalender
Alle kommenden Clubabende, Workshops und Festivalbesuche im Überblick.
Nächster Termin
Themenabend / WorkshopDetailplanung für den MFVC-Film 2026.
Februar 2026
3 Termine
Ganztägige Schulferien.
Filmstammtisch.
Bayerische Amateurfilm-Festspiele des LFVB - BAF 2026 · vhs-Zentrum - Großer Saal VO.2 · Programm 16:00 – 20:00, Ausklang bis 00:35 Uhr.
Bayerische Amateurfilm-Festspiele des LFVB - BAF 2026 · vhs-Zentrum - Großer Saal VO.2
März 2026
5 Termine
Bayerische Amateurfilm-Festspiele des LFVB - BAF 2026 · vhs-Zentrum - Großer Saal VO.2
Soirée de cinéma in der BlackBox. Blackbox Kino in der Stadthalle Germering, Landsberger Str. 39, 82110 Germering.
Rudolfabend.
Filmabend des MFVC.
Austausch zu Smartphonefilmen.
April 2026
3 Termine
Ganztägige Osterferien.
Ganztägige Osterferien.
Filmstammtisch mit Günter.
BDFA-Filmeabend mit Schwerpunkt Fantex.
Rückblick auf das KI-Wochenende mit Michael.
Mai 2026
2 Termine
Filmabend mit Michael.
Ganztägig: Christi Himmelfahrt.
Filmstammtisch mit Günter.
Ganztägige Pfingstferien.
Juni 2026
4 Termine
Ganztägige Pfingstferien.
MFVC-Jahresausflug.
MFVC-Jahresausflug.
Filmabend des MFVC.
Jahreshauptversammlung des MFVC ohne Nachwahl.
Juli 2026
7 Termine
Abend eines Mitglieds.
Geschlossen, alternativ Filmabend MFVC.
Sommerfest.
Filmdiskussion zu Schülerfilmen.
Geschlossen, alternativ Filmabend MFVC.
Sommerfest Reserve.
Gemeinsamer Filmerstammtisch.
August 2026
0 Termine
Schulferien.
Schulferien.
Schulferien.
Schulferien.
September 2026
1 Termin
Filmstammtisch.
Zu Beginn des Clubabends wurde auf den 90. Geburtstag unseres ältesten Mitglieds, Rudolf E. angestoßen und gleichzeitig einige Szenen eines geplanten Films aufgenommen. Danach wurde der clubinterne Wettbewerb für die eventuell beim BDFA-Wettbewerb einzureichenden Filme durchgeführt. Neun Filme waren von den anwesenden Mitgliedern zu beurteilen. Das Ergebnis: Drei Filme mit der gleichen Punktzahl auf Platz 3: „Der Blumentopf“ von Fritz Sutor „Der letzte Schrei“ von Michael Campos Viola und „Kopenagen“ von H.-Jürgen Kindler auf Platz 2: „jetzt aber looos“ von H.-Jürgen Kindler auf Platz 1: „Komm nicht zu spät“ von Dorothee Sodtke
Damit KI nicht als unbekannt-verunsicherndes Phantom über unserer Filmerei schweben bleibt, veranstaltete unser Club dazu einen Ganztags-Workshop. Michael Campos Viola und seine Frau Filipa brachten uns die „Künstliche Intelligenz“ als nützliches Werkzeug für unser Hobby nahe, in verständlicher Weise, in kleinen Schritten und auf unseren Laptops nachvollziehbar. Sie zeigten uns, warum KI-Ergebnisse immer geprüft werden müssen und weshalb menschliche Erfahrung und Kreativität weiterhin entscheidend bleiben. Dann kann KI eine Hilfe auf allen Teilbereichen der Filmentstehung sein. Am Clubabend danach ergänzte Michael das Gelernte mit praktischen Filmbeispielen.
An diesem Clubabend sollten Ideen für unseren Gemeinschaftsfilm 2026 gesammelt werden. Am Ende standen 12 Arbeitstitel auf der Liste, deren Geschichtenentwicklung unterschiedlich weit fortgeschritten war. Zu einem späteren Zeitpunkt wird es an die Überprüfung der Realisierungsmöglichkeiten gehen. Eine Abstimmung über die, die Phantasie am meisten anregenden Titel, fand am 28.1. statt. Den ersten Platz belegte der Arbeitstitel „High-Tech Radfahrer im Wald geheilt“. Danach folgte „Rollator“, den dritten Platz belegte „MFVC-Imagefilm“.
Der erste Clubabend im „Neuen Jahr 26“ war Wettbewerbsfilmen aus dem Archiv des BDFA vorbehalten.
Der Fim „Dem Dom auf das Dach gestiegen“ zeigt ungewöhnliche Bilder vom Kölner Dom, die bei zwei Führungen entstanden sind. Dem Autor geht es eher um die verschiedenen Rekorde an Ausmaßen die der Dom hält, als um eine geordnete Erklärung des höchst komplexen Bauwerks.
„On the Rocks“ ist eine Bildersammlung von Felsen und Gletschern die bei der Durchfahrt durch den Prinz Christian Sund in Grönland entstanden ist. Er endet mit Hochprozentigem, das über Gletschereis gekühlt ist.
Der Studentenfilm „Scheisse ist nur eine Variante“ ist die Schwarz-Weiß-Persiflage eines Gangsterfilms, der in äußerst realistischem Stil ohne erkennbare Handlung aber aufgeladen mit frivoler Aggression zeigt, wie einer nach dem anderen erschossen wird, bis nur noch der „Pate“ übrig bleibt.
Ein weiterer Studentenfilm mit dem Titel „Drud“ zeigt eine sehr gute schauspielerischen Leistung des Hauptdarstellers. Nach einem tragischen Unfall beim pubertären Pöbeln der beiden Freunde kommt Einer ums Leben und den Anderen plagt schuldbeladen ein geisterhaftes Wesen – die Drud.
Ein etwas aufdringlicher und unglaubhafter Kommentar trübt die Wirkung im Film „Die Wildnis ruft“ der sehr guten Aufnahmen der Tiere im Norden der Rocky Mountais.
Im Film „110“ kommt jede Hilfe zu spät, wenn die Polizei automatische Anrufbeantworter einführt.
Wenn im Musikvideo „The Girl in the Sky“ die KI aktiv wird, entsteht ein surreal überscharfes, aber belangloses Geflatter.
Unser Club lud Filmbegeisterte, Hobbyfilmer und Kulturinteressierte zu einem öffentlichen Vortrag unseres ersten Vorsitzenden Günter Pruner mit dem Titel „Dramaturgie, Drehbuch und Storytelling“ ein. Eine Reihe Mitglieder befreundeter Clubs, vor allem des Pasinger Fotoclubs, waren dazu gekommen. Mit Hilfe seiner Powerpoint-Folien konnte Günter das äußerst komplexe Thema übersichtlich und verständlich erklären. Ausgangspunkt war die Beachtung der Zielgruppe des zu drehenden Films. Die „Heldenreise“ oder die „Drei-Akte-Struktur“ als Hilfen zur spannenden Konzeption wurden ausführlich erläutert. Zur Konkretisierung eines Films von der ersten Idee bis zum vorführbaren Projekt sollten schrittweise die aufeinander aufbauenden schriftlichen Festlegungen erfolgen: Von der Log Line zum Exposé, zum Treatment, zum Drehbuch, zum Storyboard und zum finalen Drehplan. Zum Ende gab Günter noch Tipps, wie man im Club Gemeinschaftsfilme drehen kann.
Zu unserem clubinternen 1-Minutenwettbewerb wurden erfreulicherweise zehn Filme eingereicht. Dabei ging es unter anderem um falsch genutzte Kaffeebohnen, eine zum Selbstmord aufgeforderte KI, verschluderte Millionen-Lottogewinne und verdorrte Topfblumen, wobei der für Nichtbayern unverständliche Satz "da dadarrda da a" eine Rolle spielte. Die Bewertung geschah durch Handheben der anwesenden Mitglieder. Mit gleicher Punktzahl kamen die Filme "Kafee ma(h)len" von Bernd B. und "KI Abschaltung" von Michael C. auf den ersten Platz und die Filme "Blumentopf" von Fritz S. sowie "Jetzt aber looos" von Hans-Jürgen K. auf den zweiten Platz.
Im September hatte unser Club einen Filmerausflug nach Stein an der Traun zu einer besonderen Kaffeerösterei "Baruli" gemacht. Dabei hatte jeder die Führung durch den Betrieb, aber auch das Umfeld gefilmt. Am heutigen Clubabend zeigten die ersten vier unserer Mitglieder ihren Film. Obwohl das Ausgangsmaterial bei allen sehr ähnlich war, unterschieden sich die Ergebnisse deutlich, weil jeder einen anderen Schwerpunkt gesetzt hatte.
Thema: Clubgemeinschaftsfilm "Der letzte Schrei".
Unser diesjähriger Gemeinschaftsfilm war von Michael C. fertiggeschnitten worden, und das war Anlass für eine öffentliche Vorführung. Es kamen so viele Zuschauer, dass wir etwa die doppelte Anzahl der üblichen Clubabendbesucher begrüßen konnten. Der Film bekam den verdienten Applaus und es wurde mit verschiedenen Getränken auf das gute Gelingen angestoßen.
Vortrag Rudolf E. Thema: "Lehrerolleg: Kunst und Pornografie - wie es dazu kam und was daraus wurde."
In den 1960er und 70er-Jahren wurde im TV des Bayerischen Rundfunks ein sogenanntes "Lehrerkolleg" gesendet. In einem "Institut für Unterrichtsmitschau" der Pädagogischen Hochschule in Pasing wurden dazu Schulstunden filmisch aufgezeichnet und kritisch diskutiert.
Rudolf hatte 1970 als Lehrer dafür mit einer zwölften Gymnasialklasse eine Stunde gehalten mit dem Thema "Kunst und Pornografie". Es war die schulische Reaktion auf die damals herrrschende sogenannte "Sexwelle".
Rudolf schilderte, wie aus gesellschaftlich zwanghaften Nachkriegsjahren, ausgelöst durch die "Schwabinger Krawalle" die sich 1962 ereigneten, eine allgemeine Befreiung eintrat, die sich auf viele Lebensbereiche auswirkte, vor allem auch auf die Einstellung zur Sexualität - "die Sexwelle".
Als Abschluss zeigte er den damals im TV ausgestrahlten Film.
Michael lädt heute ein zum zwanglosen, gemütlichem Zusammensein mit diversen Kaltgetränken und viel leckeren Schleckereien.
Der Grund hierfür ist sein "halbrunder" Geburtstag und Wahl zum "Vice president". Sogar seine Mutter ist von der Nordsee angereist.
Es wird viel diskutiert und gelacht - "wir retten die Welt"
Hans-Jürgen führt dem Anlass zufolge eine kleine 3-minütige Hommage auf den Jubilar vor. Zur Auf und-Erheiterung des Publikums.
Insgesamt ein lustiger und netter Abend. Auch das ist "Filmen im MFVC"
An diesem Abend führte uns Michael Campos Viola nicht einfach durch eine Präsentation, sondern durch ein multimediales Erlebnis über den Wandel des Films, vom analogen Chemiefilm bis zur Ära der Künstlichen Intelligenz.
In 13 dramaturgisch aufgebauten Kapiteln verband er Bilder, Animationen und Übergänge zu einem audiovisuellen Essay. Es war kein klassisches Referat, sondern eine Inszenierung über Wahrnehmung und Werkzeug: aus Technik wurde Atmosphäre, aus Animation Emotion.
Michael zeigte, wie KI nicht als Ersatz, sondern als Erweiterung kreativer Prozesse verstanden werden kann, als neuer Pinsel im Werkzeugkasten des Filmemachers. Dabei ging es nicht um reine Theorie, sondern um das Erleben: Wie verändert sich Film, wenn das Werkzeug selbst mitdenkt?
Das Publikum erlebte den fließenden Übergang von analoger Filmrolle zu digitalen Datenströmen, von Farbe und Ton zu Code und Licht, visuell eindrucksvoll und präzise inszeniert.
Am Ende blieb Stille, das gute Zeichen dafür, dass ein Abend nicht nur informiert, sondern bewegt hat. Ein „Wachmacher“, wie es ein Teilnehmer nannte, und zugleich ein starkes Signal, dass der MFVC die Zukunft des Films nicht fürchtet, sondern gestaltet.
Heute fand die Jahreshauptversammlung des MFVC mit Neuwahlen statt. Nach dem Bericht der Schatzmeisterin, der Kassenprüfer und der Entlastung des bisherigen Vorstandes erfolgten die Neuwahlen.
Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
1. Vorsitzender: Günter Pruner 2. Vorsitzender: Michael Campos Viola Schatzmeisterin: Carola Schmidle Schriftführer: Bernd Burger
Beiräte: Hans Stenech, Rudolf Egensperger, Dietmar Sodtke Kassenprüfer: Petra Freifeld und Wilfried Probst
Ulla Sutor erhielt als scheidende Kassenprüferin für ihre langjährige Tätigkeit einen Blumenstrauß.
Nach einem Rückblick auf die positiven Aktivitäten der letzten zwölf Monate wollen wir auch in Zukunft unserem schönen Hobby frönen und in froher Runde das eine oder andere Filmchen miteinander drehen – ganz abgesehen von der sozialen Komponente und dem Wohlfühlfaktor im Club. Ein besonderer Schwerpunkt liegt künftig auf der Gewinnung neuer Mitglieder.
Geehrt wurden: Angela Brüch für 5 Jahre, Hans Bauer für 20 Jahre und Fritz Sutor für 25 Jahre Mitgliedschaft.
Fritz und Ulla bedankten sich anschließend mit einer Runde Prosecco. Auch das ist gelebte MFVC-Gemeinschaft.